Lohnabrechnung Dienstleister Vergleich: Die Optionen 2026

Mar 16, 2026

Lohnabrechnung Dienstleister Vergleich 2026: 4 Kategorien, 10 Kriterien, echte Preise ab 4€/MA. Finden Sie den passenden Payroll-Partner für Ihr Unternehmen.

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Vergleichstabelle Lohnabrechnung Dienstleister 2026: Lohnbüro, Steuerberater, Software, project b. mit Kosten pro Mitarbeiter

Freitagmittag, drei Mandantenanfragen auf dem Tisch, eine offene Stelle im Lohnteam seit vier Monaten. Sie googeln “Lohnabrechnung Dienstleister Vergleich” und landen bei Dutzenden Anbietern, die alle dasselbe versprechen: schnell, sicher, günstig. Nur: Die Unterschiede zwischen einem klassischen Lohnbüro, einem Steuerberater mit Lohnservice, einer reinen Software und einem tech-gestützten Dienstleister sind erheblich.

Dieser Artikel sortiert den Markt für Sie. Vier Kategorien, zehn Vergleichskriterien, konkrete Preise und ein Entscheidungsbaum, der Ihnen in fünf Minuten zeigt, welcher Lohnabrechnung-Dienstleister zu Ihrer Situation passt.

Vier Kategorien von Lohnabrechnung-Dienstleistern

Bevor Sie Anbieter vergleichen, sollten Sie die Grundstruktur des Marktes verstehen. Der Lohnabrechnung Dienstleister Vergleich wird einfacher, wenn Sie wissen, dass es genau vier Kategorien gibt. Jede hat eigene Stärken, Schwächen und eine klare Zielgruppe.

Klassische Lohnbüros

Das klassische Lohnbüro ist der Platzhirsch in der deutschen Payroll-Landschaft. Inhabergeführt, regional verwurzelt, oft seit Jahrzehnten am Markt. Die Stärke: persönlicher Kontakt, feste Ansprechpartner, tiefes Branchenwissen in bestimmten Bereichen wie Bau, Gastro oder Pflege.

Die typischen Kosten liegen bei 15 bis 35 Euro pro Mitarbeiter und Monat. Dafür erhalten Sie einen Full-Service von der monatlichen Abrechnung über Meldungen bis hin zu Bescheinigungen. Die Kommunikation läuft häufig per Telefon und E-Mail, teilweise noch per Fax.

Schwächen zeigen sich bei Skalierung und Automatisierung. Wenn Ihr Unternehmen von 50 auf 200 Mitarbeiter wächst, wächst das Lohnbüro nicht automatisch mit. Digitale Schnittstellen sind oft begrenzt, Onboarding neuer Mandanten kann Wochen dauern. Und: Das Wissen steckt in den Köpfen einzelner Sachbearbeiter, nicht in Systemen.

Steuerberater mit Lohnservice

Viele Steuerberater bieten die Lohnabrechnung als Zusatzleistung an. Die Abrechnung erfolgt nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV), was Transparenz schafft, aber auch bedeutet: Die Preise sind reguliert und liegen typischerweise bei 20 bis 50 Euro pro Mitarbeiter.

Der Vorteil: Steuerberater arbeiten fast immer mit DATEV als Kernsystem. Lohn und Finanzbuchhaltung kommen aus einer Hand. Für kleine Unternehmen mit wenigen Mitarbeitern und bestehender Steuerberater-Beziehung ist das oft die einfachste Lösung.

Die Grenzen liegen in der Kapazität. Lohn ist für die meisten Kanzleien ein Nebenprodukt, kein Kerngeschäft. Bei komplexen Fällen, Tarifverträgen oder schnellem Wachstum stoßen Kanzleien an Grenzen. Ein häufiges Bild in der Praxis:

“Wir haben aktuell keine Kapazität für neue Mandanten und müssen sogar ablehnen.”

Tech-enabled Services

Die dritte Kategorie ist relativ neu und verändert den Markt spürbar. Tech-enabled Services kombinieren Software-Automatisierung mit menschlicher Kontrolle. Die Plattform übernimmt repetitive Aufgaben, Experten prüfen und steuern.

Ein Beispiel für diese Kategorie ist project b.: Setup in 30 Minuten, DATEV-Integration als Vorsystem, KI-Assistentin RITA für Rückfragen und Datenvalidierung. Die Preise starten bei 4 Euro pro Mitarbeiter und Monat für die Plattform-Nutzung, bei Full-Service-Outsourcing ab 20 Euro pro Mitarbeiter.

Was diese Kategorie von reiner Software unterscheidet: Sie bekommen nicht nur ein Tool, sondern einen Prozess. Datenerfassung, Prüfung, Abrechnung und Meldungen laufen in einem integrierten Workflow. Für Steuerberater und Kanzleien bedeutet das: Sie können Lohnmandate annehmen, ohne parallel Personal aufzubauen.

“Wir wollen skalieren, ohne parallel mit Mensch aufbauen.”

Die Zertifizierung nach ISO 27001:2022 und Investoren wie Lakestar (bekannt durch Spotify) und QED Investors (bekannt durch Klarna) unterstreichen, dass tech-enabled Services kein Nischenthema mehr sind.

Reine Software-Lösungen

DATEV Lohn & Gehalt, Lexware Lohn, Sage HR Suite, Personio Payroll: Die Liste der Lohnabrechnungssoftware ist lang. Beim Lohnabrechnung Software Vergleich fällt auf, dass die Kosten mit 5 bis 15 Euro pro Mitarbeiter und Monat zunächst günstig wirken.

Der entscheidende Punkt: Software allein rechnet nicht ab. Sie brauchen internes Know-how. Jemand muss Stammdaten pflegen, Meldungen prüfen, Sonderfälle lösen, Gesetzesänderungen nachvollziehen und bei SV-Prüfungen bestehen. Die wahren Kosten einer Software-Lösung umfassen daher immer Personalkosten für Lohnbuchhalter, Schulungen und Updates.

Für Unternehmen mit eigenem Lohnteam und weniger als zehn Mitarbeitern kann reine Software gut funktionieren. Sobald Komplexität steigt, etwa durch Schichtmodelle, Tarifverträge, Betriebsrentensysteme oder regelmäßigen Mitarbeiterwechsel, wird die DIY-Lösung schnell teuer und fehleranfällig.

Ein weiterer Faktor: Vertretung. Wenn Ihre einzige Lohnfachkraft krank wird oder kündigt, steht der Prozess still. Bei einem Dienstleister ist Vertretung eingebaut. Bei reiner Software müssen Sie selbst für Redundanz sorgen.

Lohnabrechnung Software vs. Dienstleister: Was passt besser?

Die Frage “Software oder Dienstleister?” ist im Lohnabrechnung Vergleich die häufigste. Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an. Aber die Entscheidungskriterien sind klar.

Wann Software allein reicht

Reine Software funktioniert gut, wenn folgende Bedingungen zutreffen: Ihr Unternehmen hat weniger als zehn Mitarbeiter. Alle Verträge sind unkompliziert (keine Tarifbindung, keine Schichtarbeit, kein Baulohn). Sie haben intern jemanden mit Lohnkenntnissen, der sich regelmäßig fortbildet. Und Sie sind bereit, bei Gesetzesänderungen selbst aktiv zu werden.

In diesem Szenario können Sie mit DATEV, Lexware oder einer Cloud-Lösung wie Personio effizient arbeiten. Die Kosten bleiben überschaubar, solange nichts Unvorhergesehenes passiert. Typische Stolperfallen: Mutterschutz, Elternzeit, Pfändungen oder ein erster Mini-Jobber mit Pauschalbeiträgen. Solche Sonderfälle kommen selten, aber wenn, brauchen Sie schnell belastbares Wissen.

Wann Sie einen Dienstleister brauchen

Ein Payroll Dienstleister wird dann sinnvoll, wenn mindestens zwei dieser Faktoren zutreffen: Ihre Mitarbeiterzahl liegt über 20. Sie haben branchenspezifische Besonderheiten (Bau, Pflege, Zeitarbeit). Ihr Unternehmen wächst schnell. Ihr Lohnteam ist unterbesetzt oder überlastet. Oder: Compliance-Risiken machen Ihnen Sorgen.

“Möglichst optimalen Prozess, der uns so wenig wie möglich Manpower kostet.”

Dieses Zitat bringt die Motivation auf den Punkt. Die Frage ist nicht, ob Sie einen Dienstleister brauchen, sondern welchen Typ.

Der Hybrid-Ansatz: Tech-enabled Services

Die Grenze zwischen Software und Dienstleister verschwimmt bei tech-enabled Services. Sie nutzen eine Plattform (Software), haben aber gleichzeitig Zugriff auf Payroll-Experten (Dienstleistung). Das Ergebnis: Sie behalten Kontrolle und Transparenz, delegieren aber die operative Last.

Für Gehaltsabrechnung Anbieter in dieser Kategorie gilt: Der Kunde sieht in Echtzeit den Status jeder Abrechnung, kann Daten selbst erfassen oder delegieren und hat trotzdem die Sicherheit eines geprüften Prozesses. Das ist der Unterschied zu einem klassischen Lohnbüro, wo Sie oft erst Ende des Monats erfahren, ob alles passt.

Vergleichstabelle: 10 Kriterien im Check

Die folgende Tabelle stellt alle vier Kategorien anhand von zehn Kriterien gegenüber. Nutzen Sie sie als Grundlage für Ihren eigenen Lohnabrechnung Dienstleister Vergleich.

Kriterium

Klassisches Lohnbüro

Steuerberater

Tech-enabled Service

Reine Software

Kosten pro MA/Monat

15-35 €

20-50 € (StBVV)

4-20 €

5-15 € + Personalkosten

DATEV-Integration

Teilweise

Nativ

Als Vorsystem (z.B. project b.)

DATEV selbst oder Schnittstelle

Skalierbarkeit

Begrenzt

Stark begrenzt

Hoch (Plattform skaliert)

Hoch (braucht aber Personal)

Branchenwissen

Oft spezialisiert

Generalistisch

Wachsend, KI-gestützt

Keins (reine Technik)

Datenschutz/Zertifizierung

Unterschiedlich

Berufsrecht

ISO 27001:2022 (project b.)

Anbieterabhängig

Onboarding-Dauer

2-4 Wochen

1-3 Wochen

Ab 30 Minuten (project b.)

1-4 Wochen

Vertragliche Flexibilität

3-12 Monate Laufzeit

Flexibel

Keine Mindestlaufzeit (project b.)

1-24 Monate

Kommunikationskanäle

Telefon, E-Mail

Telefon, E-Mail, DATEV

Plattform, Chat, Video

Self-Service, Hotline

KI/Automatisierung

Gering

Gering

Hoch (RITA bei project b.)

Mittel (regelbasiert)

Eignung nach Größe

10-100 MA

1-30 MA

10-500+ MA

1-50 MA

Was kostet ein Lohnabrechnung-Dienstleister?

Preisvergleiche in der Lohnabrechnung sind schwierig, weil die Leistungsumfänge stark variieren. Trotzdem gibt es belastbare Bandbreiten, die Ihnen bei der Budgetplanung helfen.

Klassisches Lohnbüro: 15 bis 35 Euro pro Mitarbeiter

Der Preis hängt von der Komplexität ab. Ein einfacher Angestellter mit Festgehalt kostet weniger als ein Bauarbeiter mit Zulagen, Kurzarbeitergeld und SOKA-Bau-Meldungen. Jahresabschlussarbeiten, Bescheinigungen und Sonderfälle werden oft separat berechnet.

Bei 50 Mitarbeitern und einem Durchschnittspreis von 25 Euro landen Sie bei 1.250 Euro monatlich. Dafür ist die Leistung komplett: Sie liefern Daten, das Lohnbüro erledigt den Rest.

Steuerberater: 20 bis 50 Euro nach StBVV

Die StBVV gibt Gebührenrahmen vor, die je nach Kanzlei unterschiedlich ausgeschöpft werden. Der Vollständigkeit halber: Hinzu kommen oft Kosten für Meldungen, Bescheinigungen und Jahresarbeiten. Bei 50 Mitarbeitern und 30 Euro Durchschnitt ergeben sich 1.500 Euro monatlich.

Der Vorteil: Wenn Sie ohnehin die Finanzbuchhaltung beim Steuerberater haben, entfallen Schnittstellenprobleme. Der Nachteil: Bei Kapazitätsengpässen ist Lohn oft das erste, was leidet.

Tech-enabled Service: 4 bis 20 Euro pro Mitarbeiter

Hier gibt es zwei Modelle. Die Plattform-Nutzung (Self-Service mit KI-Unterstützung) startet bei project b. ab circa 4 Euro pro Mitarbeiter. Das Full-Service-Outsourcing mit komplettem Abrechnungsservice beginnt ab 20 Euro pro Mitarbeiter.

Bei 50 Mitarbeitern und Plattform-Nutzung: 200 Euro monatlich. Bei Full-Service: 1.000 Euro monatlich. In beiden Fällen ohne versteckte Kosten für Meldungen oder Bescheinigungen.

Der Artikel zu Outsourcing-Kosten geht tiefer auf die Preisstruktur ein.

Reine Software: 5 bis 15 Euro, plus Personalkosten

Die Lizenzkosten sind nur die Spitze des Eisbergs. Eine Lohnbuchhalterin kostet in Deutschland zwischen 3.500 und 5.000 Euro brutto im Monat. Bei 50 Mitarbeitern und einer halben Stelle landen Sie schnell bei Gesamtkosten von 2.500 bis 3.500 Euro monatlich, Lizenz inklusive.

Total Cost of Ownership im Überblick

Kategorie

50 MA/Monat (direkte Kosten)

Versteckte Kosten

TCO-Bereich

Klassisches Lohnbüro

750-1.750 €

Sonderfälle, Jahresarbeiten

1.000-2.200 €

Steuerberater

1.000-2.500 €

Bescheinigungen, Meldungen

1.200-3.000 €

Tech-enabled (Plattform)

200-500 €

Gering (All-in-Preise)

200-600 €

Tech-enabled (Full-Service)

1.000-1.500 €

Gering

1.000-1.600 €

Software + Personal

250-750 € (Lizenz)

Gehalt, Fortbildung, Vertretung

2.500-4.000 €

Die TCO-Perspektive zeigt: Reine Software ist nur auf dem Papier günstig. Sobald Sie Personalkosten einbeziehen, verschiebt sich das Bild deutlich zugunsten von Dienstleistern, insbesondere tech-enabled Services.

Entscheidungsbaum: Welcher Dienstleister passt zu Ihnen?

Statt abstrakter Empfehlungen hier ein konkreter Entscheidungsbaum nach Unternehmensgröße und Situation.

Weniger als 10 Mitarbeiter

Empfehlung: Software oder Steuerberater. Bei einfachen Gehaltsstrukturen reicht eine Cloud-Software wie Lexware oder Personio. Wenn Sie bereits einen Steuerberater haben und die Kapazität stimmt, ist Lohn als Zusatzleistung der bequemste Weg.

10 bis 50 Mitarbeiter

Empfehlung: Tech-enabled Service oder klassisches Lohnbüro. Ab zehn Mitarbeitern steigt die Komplexität merklich: Ein- und Austritte häufen sich, Sonderfälle werden zum Alltag, Meldepflichten nehmen zu. Ein tech-enabled Service wie project b. bietet hier das beste Verhältnis aus Kosten, Skalierbarkeit und Kontrolle.

Wenn Ihnen persönlicher Kontakt vor Ort besonders wichtig ist und Ihr Wachstum überschaubar bleibt, kann ein regionales Lohnbüro die richtige Wahl sein.

50 bis 500 Mitarbeiter

Empfehlung: Tech-enabled Service. In dieser Größe ist Skalierbarkeit der entscheidende Faktor. Klassische Lohnbüros stoßen an Kapazitätsgrenzen. Steuerberater sind zu teuer. Reine Software erfordert ein internes Lohnteam, das Sie erst aufbauen oder halten müssen.

Tech-enabled Services skalieren mit der Plattform. Bei project b. bedeutet das: Ob 50 oder 500 Mitarbeiter, der Prozess bleibt derselbe. Die KI-Assistentin RITA übernimmt Datenvalidierung, Rückfragen und Plausibilitätsprüfungen. Ihre Lohnverantwortlichen steuern, statt abzuarbeiten.

Mehr dazu im Artikel Lohnabrechnung Dienstleister: So finden Sie den richtigen Partner.

Mehr als 500 Mitarbeiter

Empfehlung: Full-Service oder Hybrid-Modell. Ab 500 Mitarbeitern brauchen Sie entweder einen etablierten Full-Service-Dienstleister oder ein Hybrid-Modell: internes Lohnteam für Steuerung und Sonderfälle, kombiniert mit einer Plattform für die operative Abwicklung.

In dieser Größenordnung spielen weitere Faktoren eine Rolle: mehrere Standorte, unterschiedliche Tarifgebiete, Betriebsratsfragen und komplexe bAV-Modelle. Prüfen Sie, ob der Dienstleister Erfahrung mit Multi-Entity-Strukturen hat und ob die Plattform mandantenfähig arbeitet.

Sonderfall: Steuerberater und Kanzleien

Für Kanzleien, die ihren Mandanten Lohn anbieten wollen, ohne eigenes Personal aufzubauen, ist die Kombination aus Plattform und Outsourcing ideal. Sie behalten die Mandantenbeziehung, project b. liefert die Abrechnungskapazität. Der Artikel zu KI in der Lohnbuchhaltung beschreibt, wie Kanzleien diese Technologie konkret einsetzen.

Unternehmensgröße

Empfohlene Kategorie

Begründung

< 10 MA

Software oder Steuerberater

Geringe Komplexität, niedrige Kosten

10-50 MA

Tech-enabled oder Lohnbüro

Wachsende Komplexität, Skalierung nötig

50-500 MA

Tech-enabled Service

Skalierbarkeit, TCO-Optimierung

> 500 MA

Full-Service oder Hybrid

Individuelle Prozesse, internes Team

Kanzlei/Steuerberater

Plattform + Outsourcing

Mandantenfähig, kein Personalaufbau

Wie Sie den Wechsel richtig planen

Ein Dienstleisterwechsel in der Lohnabrechnung klingt aufwändiger, als er ist, wenn Sie strukturiert vorgehen. Die größte Hürde ist nicht die Technik, sondern die Vorbereitung.

Schritt 1: Anforderungen definieren

Bevor Sie Angebote einholen, klären Sie intern: Wie viele Mitarbeiter werden abgerechnet? Welche Tarifverträge gelten? Gibt es betriebliche Altersvorsorge, Sachbezüge, Pfändungen? Je präziser Ihre Anforderungsliste, desto belastbarer die Angebote.

Schritt 2: Drei Anbieter anfragen

Holen Sie mindestens drei Angebote ein, idealerweise aus verschiedenen Kategorien. Vergleichen Sie nicht nur den Preis pro Mitarbeiter, sondern auch den Leistungsumfang: Sind Meldungen inklusive? Bescheinigungen? Jahresabschluss? Wie läuft die Kommunikation?

Schritt 3: Testphase nutzen

Seriöse Anbieter ermöglichen eine Testphase oder zumindest eine Demo mit echten Daten. Bei project b. können Sie den Onboarding-Prozess in 30 Minuten durchlaufen und die Plattform mit Ihren realen Abrechnungsdaten testen. Ohne Vertragsbindung.

Schritt 4: Übergabezeitpunkt wählen

Der beste Zeitpunkt für einen Wechsel ist der Jahreswechsel, alternativ ein Quartalsbeginn. So vermeiden Sie unterjährige Übergabekomplikationen bei Lohnsteuer-Anmeldungen und SV-Meldungen. Planen Sie mindestens sechs bis acht Wochen Vorlauf ein. Die Übergabe der Stammdaten, historischen Lohnkonten und offenen Meldungen braucht Zeit, auch wenn der neue Dienstleister technisch in Minuten startklar ist.

Worauf Sie bei Datenschutz und Compliance achten müssen

Lohndaten gehören zu den sensibelsten Daten im Unternehmen. Beim Lohnabrechnung Dienstleister Vergleich sollte Datenschutz kein Nebenkriterium sein, sondern ein Ausschlusskriterium.

Fragen Sie konkret nach: Wo werden Daten gespeichert? Gibt es eine Zertifizierung nach ISO 27001? Wie ist der Auftragsverarbeitungsvertrag gestaltet? Wer hat Zugriff auf die Daten?

Tech-enabled Services wie project b. punkten hier mit ISO 27001:2022-Zertifizierung und DSGVO-konformer Datenverarbeitung in Deutschland. Bei klassischen Lohnbüros und kleineren Steuerberaterkanzleien fehlt eine unabhängige Zertifizierung häufig. Das bedeutet nicht automatisch, dass der Datenschutz schlecht ist. Aber es bedeutet, dass Sie selbst genauer prüfen müssen.

Für eine vertiefte Betrachtung, wie sich Lohnabrechnung outsourcen auf Datenschutz und Compliance auswirkt, empfehlen wir den verlinkten Artikel.

Nächster Schritt: Ihre Optionen prüfen

Sie haben jetzt einen vollständigen Überblick über den Markt der Lohnabrechnung-Dienstleister. Der nächste Schritt ist konkret, nicht theoretisch.

Beratungsgespräch buchen: 30 Minuten, unverbindlich. Wir analysieren gemeinsam, welche Kategorie zu Ihrer Situation passt, und rechnen die TCO für Ihren konkreten Fall durch.

Demo-Zugang testen: Sie können die project b.-Plattform mit echten Daten testen. Setup in 30 Minuten, keine Installation, DATEV-Integration inklusive.

Kostenvoranschlag anfordern: Basierend auf Ihrer Mitarbeiterzahl und Komplexität erhalten Sie ein individuelles Angebot.

Alle Optionen sind kostenfrei. Kein Abo, keine versteckten Haken.

Haben Sie bereits einen Anbieter im Blick? Nutzen Sie die Vergleichstabelle oben als Checkliste für Ihr nächstes Gespräch. So stellen Sie sicher, dass Sie die richtigen Fragen stellen und Angebote wirklich vergleichbar machen.

Was kostet eine Lohnabrechnung pro Mitarbeiter?

Die Kosten liegen je nach Anbietertyp zwischen 4 und 50 Euro pro Mitarbeiter und Monat. Tech-enabled Services wie project b. starten ab 4 Euro (Plattform) bzw. 20 Euro (Full-Service). Klassische Lohnbüros berechnen 15 bis 35 Euro, Steuerberater 20 bis 50 Euro nach StBVV. Reine Software kostet 5 bis 15 Euro, erfordert aber internes Personal.

Welche Lohnabrechnungssoftware ist die beste?

Die beste Software hängt von Ihrer Situation ab. Für Steuerberater ist DATEV Lohn & Gehalt der Standard. Für kleine Unternehmen eignen sich Lexware oder Personio. Wenn Sie Software und Service kombinieren wollen, bieten tech-enabled Plattformen wie project b. eine Lösung, die Automatisierung mit Expertenprüfung verbindet.

Lohnt sich ein Dienstleister für kleine Unternehmen?

Ja, ab etwa zehn Mitarbeitern lohnt sich ein Dienstleister fast immer. Die Zeitersparnis und das reduzierte Fehlerrisiko wiegen die Kosten auf. Bei weniger als zehn Mitarbeitern kann reine Software genügen, sofern intern Lohnkenntnisse vorhanden sind. Ein Steuerberater mit Lohnservice ist eine gute Zwischenlösung.

Finn R.

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AI payroll accounting for tax consultants: Learn how project b. reduces manual work by 80% with RITA and helps combat the skilled labor shortage.

Infographic comparison between Personio and project b. for payroll processing. On the left: Personio as an all-in-one HR solution with limited payroll depth. On the right highlighted: project b. as an AI payroll specialist with DATEV interface partnership and AI assistant RITA. Target audience: Startups and scale-ups.

Jan 8, 2026

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Personio vs. project b.: Which tool really fits your payroll?

Personio or project b.? Comparison for StartUps & Scaleups: DATEV integration, AI automation, costs. Why specialized payroll tools are gaining traction.

2026 All changes in payroll accounting

Jan 5, 2026

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Payroll 2026: All Changes at a Glance (with AI Automation)

Minimum wage €13.90, mini-job limit €603, new contribution assessment ceilings: An overview of all changes for payroll in 2026. Learn how AI automatically implements these updates.

Infografik 7 Anzeichen für Lohnbuchhaltung auslagern: Checkliste mit 3 abgehakten Punkten, Break-Even ab 20 Mitarbeitern.

Jan 4, 2026

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Power outage in Berlin: Why employers still have to pay wages

Power outage Berlin 2026: 2,200 businesses affected. Find out why employers must still pay wages according to § 615 BGB - and what applies to payroll.

Illustration of a stressed payroll accountant in front of piles of paperwork on one side and an AI-powered digital payroll system on the other side, symbolizing automation and support in payroll processing.

Dec 31, 2025

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AI in Payroll: Hype or Help?

AI in payroll processing: What is behind it? A guide for anyone who wants to understand the topic before making a decision.

Empty workstation in the payroll department with a computer displaying an AI-powered, automated payroll process with charts and verified data.

Dec 29, 2025

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Payroll without professionals? This is how AI will help in 2026

AI in payroll: 70% less routine work, 0.1% error rate. This is how companies are solving the skilled labor shortage in payroll accounting in 2026.

Illustration of AI-supported payroll accounting: Artificial intelligence organizes emails and documents while clerks review and approve the data.

Dec 26, 2025

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AI

This is how you use AI in payroll.

Enough with manual data collection: This is how AI supports payroll accounting in case of sickness notifications, master data, and billing - without loss of control.

Illustration of an AI layer as an intermediary between employees and payroll systems. On the left, emails, documents, and employee data are depicted, which are processed through a central AI layer and structured for forwarding to billing systems such as DATEV, Sage, and Lexware on the right.

Dec 22, 2025

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How an AI layer works in payroll.

Digital payroll, but manual data entry? An AI layer closes the gap between employees, HR, and DATEV & Co.

Illustration of a modern payroll accounting: A payroll accountant works on a digital payroll dashboard, surrounded by AI icons for Machine Learning, OCR, NLP, Predictive Analytics, and Robotic Process Automation. The image visualizes the use of artificial intelligence in digital payroll.

Dec 17, 2025

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Payroll accounting with AI: 5 terms that every payroll clerk should know

Payroll processing explained clearly with AI: These 5 key AI terms payroll accountants should know to automate processes, reduce errors, and work more efficiently.

The illustration shows the contrast between manual, paper-based payroll preparation and an AI-supported, digital workflow. On the left: an overwhelmed clerk with stacks of documents. On the right: the AI assistant Rita, who organizes and prepares sick leave notifications, vacation requests, and plausibility checks for approval. This symbolizes increased efficiency and automation in payroll accounting.

Dec 10, 2025

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How companies automate payroll accounting with Rita

Learn how Rita from project b. has automated the preliminary payroll accounting. From data collection to DATEV integration: This is how payroll agencies and tax consultants save up to 70% time.

Graphic for AI software for payroll: Illustration with brain symbol, charts, euro document, and growth arrow – symbolizes intelligent automation in payroll.

Dec 8, 2025

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AI Software for Payroll Accounting: The Ultimate Selection Guide

Discover the ultimate selection guide for AI software in payroll. Compare AI tools and find the best payroll software for your business.

Al-powered HR assistant illustration

Dec 5, 2025

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10 processes in payroll that AI is already handling today

Discover 10 payroll processes that AI has already automated: from master data validation to compliance monitoring. Save up to 94% time on digital payroll.

Infografik 7 Anzeichen für Lohnbuchhaltung auslagern: Checkliste mit 3 abgehakten Punkten, Break-Even ab 20 Mitarbeitern.

Dec 4, 2025

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The story of DATEV and how it became an unshakable power in German accounting.

DATEV is more than software – it is the infrastructural foundation of German accounting. The text shows how a cooperative of tax advisors became the central backbone of accounting and payroll through regulatory entanglement, standardization, and decades of trust-building. At the same time, it explains why this very structure is hindering innovation today: closed data architectures, high switching costs, and a system built for stability rather than AI-based automation. A look at how the past and present shape digital progress.

Illustration of modern salary transparency: HR team analyzes gender pay gap and AI-supported data – perfect for articles on the EU salary transparency directive.

Dec 3, 2025

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EU Salary Transparency Directive: How to Prepare Your Payroll for June 2026

Discover the best tools for implementing the EU Pay Transparency Directive – including AI solutions like project b. for fair and data-driven salary analyses.

Discover how project b. relieves tax consulting firms and payroll offices: AI-supported data collection, fewer queries, and a digital cockpit for all processes.

Dec 2, 2025

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AI

5 Reasons for Payroll Processing with project b.

Discover 5 reasons why tax consultants and payroll offices digitize their preparatory payroll accounting with project b. AI-assisted data collection, fewer queries, full DATEV integration.

Graphical comparison of RPA and AI with a robotic arm and AI brain in a shared blue representation – symbolizes the technology comparison in payroll.

Nov 27, 2025

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AI

RPA vs. AI in Payroll: The Ultimate Technology Comparison 2026

RPA or AI in payroll accounting? The major comparison for 2026 shows advantages, costs, areas of application, and practical examples for the right automation strategy.

AI Salary Analysis

Nov 26, 2025

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AI in payroll processing: What will be possible in 2026 and what will not?

AI in Payroll 2026: What can artificial intelligence really achieve in payroll? Reality check with maturity assessment, practical examples, and an honest analysis of the limits. For payroll offices, tax advisors, and SMEs.

A modern, bright office focusing on a large, organized desk. On the desk, there is a laptop with an automated dashboard displayed on its screen: charts, green checkmarks, continuous data streams. Transparent, semi-holographic symbols representing various processes float around the laptop – for example, a clock icon (time tracking), a bank icon (SEPA), a document icon (digital payroll), and an AI chip (master data verification).

Nov 25, 2025

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AI

5 Easy Ways to Automate Payroll in 2026

5 practical ways to automate payroll: from digital time tracking to AI-driven software. With cost-saving examples for medium-sized businesses, tax consultants, and payroll offices.

Laptop with digital payslip, documents, and glasses at a modern workplace – a symbol of the reform of the pension allowance 2026 and digital payroll processes.

Nov 24, 2025

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Pension flat-rate reform 2026: What employers need to adjust in their payroll software now

Major income tax reform from 2026: The retirement allowance will be recalculated. Learn how this affects net wages, payroll software, and employers.

Machine Learning as a Shield - the modern wage control

Nov 20, 2025

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Predictive Analytics in Payroll: How Tax Advisors Avoid Costly Mistakes

Discover how predictive analytics reduces error rates in payroll, saves costs, and transforms your payroll from reactive to proactive.

Continuous Payroll revolutionizes payroll processing: real-time salary data, on-demand pay, and fewer errors. This is how SMEs and HR teams benefit in 2026.

Nov 18, 2025

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Payment

Continuous Payroll 2026: How Real-Time Payroll Processing is Replacing Monthly Payroll Statements

Continuous Payroll revolutionizes payroll processing: real-time salary data, on-demand pay, and fewer errors. This is how SMEs and HR teams benefit in 2026.

AI in payroll accounting. An overview for tax advisors and payroll accountants.

Nov 13, 2025

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Personal

AI in Payroll Accounting: Practical Guide for Payroll Offices and Tax Advisors 2026

AI in Payroll Accounting 2026: Practical Guide for Payroll Offices with Software Comparison (project b., DATEV, Lexware), ROI Calculation and Step-by-Step Instructions.