+25 % mehr Abrechnungen pro Sachbearbeiter: Wie LohnDialog mit project b. skaliert

20.525 Lohnabrechnungen pro Monat. 24 Sachbearbeiter. Kein einziger Neuzugang in 15 Monaten. Das sind die Zahlen von LohnDialog, einem der größten unabhängigen Lohnbüros in Deutschland.
Was diese Zahlen besonders macht: Sie zeigen nicht das Endresultat. Sie zeigen den Zwischenstand. Erst rund 50 % der Mandate laufen über die project b. Platform. Der Rest folgt. Die Effizienz steigt weiter.
Diese Fallstudie dokumentiert, wie ein Lohnbüro mit über 16.000 Abrechnungen pro Monat seine Produktivität um 25 % gesteigert hat. Ohne zusätzliches Personal. Mit konkreten Monatsdaten von Januar 2025 bis März 2026.
Die Ausgangslage: Gute Prozesse, aber nicht skalierbar
LohnDialog ist kein kleines Büro, das noch seine Strukturen findet. Es ist ein etablierter Full-Service-Dienstleister mit rund 25 Lohnsachbearbeitern und einem großen, diversen Mandantenportfolio. Im Januar 2025, vor dem Start mit project b., verarbeitete das Team 16.614 Abrechnungen pro Monat.
Das entspricht rund 676 Abrechnungen pro Sachbearbeiter. Ein solider Wert, leicht über dem Branchenschnitt von 600. Aber bei dieser Größenordnung liegt die Reibung nicht in einzelnen Aufgaben. Sie liegt in der Koordination.
Vier Engpässe, die jedes große Lohnbüro kennt
Fragmentierte Dateneingänge. Zeiterfassung, Stammdaten und Dokumente kamen über unterschiedliche Kanäle. Kein einheitliches Format, keine konsistente Struktur. Jeder Mandant hatte seine eigenen Gewohnheiten.
Manuelle Übertragung ins Abrechnungssystem. Daten aus PDFs, Excel-Tabellen und E-Mails mussten jeden Monat manuell in die Lohn-Engine übertragen werden. Das kostet nicht nur Zeit. Es erzeugt Fehlerquellen bei jedem einzelnen Übertragungsschritt.
Keine standardisierten Workflows. Jede Mandantenbeziehung funktionierte nach eigenen Regeln. Wenn ein Sachbearbeiter krank wurde oder Urlaub hatte, musste die Vertretung bei null anfangen. Das Wissen saß in einzelnen Köpfen, nicht im System.
Harte Personaldecke. Mehr Mandate bedeuteten zwingend mehr Personal. Das war der einzige verfügbare Hebel. In einem Arbeitsmarkt, in dem qualifizierte Lohnsachbearbeiter Mangelware sind, ist das eine Sackgasse.
“Wir haben aktuell keine Kapazität für neue Mandanten und müssen sogar ablehnen.”
Diese Aussage eines vergleichbaren Lohnbüros beschreibt exakt die Situation, in der sich LohnDialog befand. Nicht wegen mangelnder Nachfrage. Sondern wegen mangelnder Kapazität.
Das Problem verschärft sich mit jeder regulatorischen Änderung. Neue Meldeverfahren wie ELStAM und PKV, geänderte Beitragsbemessungsgrenzen, aktualisierte Tarifverträge: Jede Änderung erhöht die Komplexität pro Abrechnung. Wenn gleichzeitig das Volumen steigt und die Personaldecke konstant bleibt, entsteht ein Engpass, der sich nicht durch längere Arbeitszeiten lösen lässt.
| Kennzahl | Wert (Januar 2025) |
|---|---|
| Monatliche Abrechnungen | 16.614 |
| Sachbearbeiter im Team | ~24 |
| Abrechnungen pro Person | 676 |
| Rollout-Start project b. | Januar 2025 |
Die Lösung: Alles strukturieren, was vor der Lohn-Engine passiert
project b. ersetzt nicht die Lohnberechnung. Es strukturiert alles, was davor passiert: Daten erfassen, validieren, zuordnen. Das Vorsystem sitzt zwischen Mandant und Abrechnungs-Engine.
Bis Juli 2025 liefen rund 50 % der Mandate von LohnDialog über die Platform. Die andere Hälfte wird schrittweise ongeboardet.
Was sich konkret verändert hat
Eine Plattform für alle Lohndaten. Mandanten übermitteln Zeiterfassung, Stammdaten und Dokumente über eine einzige Oberfläche. E-Mail-Anhänge und verstreute Tabellen werden durch einen konsistenten Intake-Prozess ersetzt.
Automatisiertes Stammdaten-Onboarding. Neue Mitarbeiterdaten werden in project b. erfasst und validiert, bevor sie in die Lohn-Engine fließen. Sachbearbeiter prüfen und geben frei. Die manuelle Neuerfassung entfällt.
Vorvalidierte Zeiterfassungsdaten. Stunden, Schichten und Abwesenheiten kommen strukturiert und geprüft an. Sachbearbeiter investieren ihre Zeit in Beurteilungsfragen, nicht in Datenübertragung.
Standardisierte Mandanten-Workflows. Jedes Mandat durchläuft denselben Prozess. Jedes Teammitglied kann jeden Mandanten übernehmen. Kein Stammwissen nötig, keine Einarbeitungszeit.
Fehler werden vor der Lohn-Engine erkannt, nicht danach. project b. prüft Vollständigkeit und Plausibilität am Punkt der Dateneingabe. Korrekturen passieren upstream, wo sie Minuten kosten. Nicht downstream, wo sie Stunden kosten.
Das Prinzip ist dasselbe wie bei Paymi, einem kleineren PSP, der mit project b. seine Produktivität verdoppelt hat. Aber bei LohnDialogs Größe dauert die Umsetzung länger. 16.000 Abrechnungen zu migrieren ist eine andere Dimension als 2.000.
Die Ergebnisse: Mehr Volumen, gleiches Team, halber Rollout
Hier sind die Zahlen. Nicht geschätzt. Intern bei LohnDialog gemessen.
| Kennzahl | Januar 2025 | März 2026 |
|---|---|---|
| Abrechnungen pro Sachbearbeiter | 676 | 845 |
| Monatliche Abrechnungen gesamt | 16.614 | 20.525 |
| Sachbearbeiter im Team | 24 | 24 |
| Mandate auf der Platform | 0 % | ~50 % |
| Effizienzgewinn | Baseline | +25 % |
+25 % mehr Abrechnungen pro Sachbearbeiter. Von 676 auf 845. Bei unverändertem Personalbestand.
+24 % mehr Gesamtvolumen. Von 16.614 auf 20.525 Abrechnungen pro Monat. Fast 4.000 zusätzliche Abrechnungen, die vom selben Team abgewickelt werden.
Null neue Mitarbeiter. Kein einziger Neuzugang in 15 Monaten. Der gesamte Volumenzuwachs wurde durch Effizienzgewinne aufgefangen.
150 Stunden pro 1.000 Abrechnungen. Das ist der intern gemessene Wert für die Mandate, die aktuell über project b. laufen. 35 % weniger als ein unstrukturiertes Büro (233 Stunden).
Und das Entscheidende: Diese Zahlen sind Zwischenergebnisse. Erst die Hälfte der Mandate ist migriert. Jedes weitere Mandat, das auf die Platform wechselt, verstärkt den bereits sichtbaren Effekt.
Der Verlauf: 15 Monate in Monatsdaten
Die Effizienzentwicklung bei LohnDialog ist kein Sprung, sondern ein Trend. Das Monatsdiagramm zeigt den Verlauf von Januar 2025 bis März 2026:
| Monat | Abrechnungen pro Sachbearbeiter |
|---|---|
| Jan 2025 | 676 |
| Feb 2025 | 699 |
| Mär 2025 | 685 |
| Apr 2025 | 643 |
| Mai 2025 | 616 |
| Jun 2025 | 596 |
| Jul 2025 | 583 (50 % der Mandate live) |
| Aug 2025 | 626 |
| Sep 2025 | 627 |
| Okt 2025 | 639 |
| Nov 2025 | 664 |
| Dez 2025 | 735 |
| Jan 2026 | 824 |
| Feb 2026 | 855 |
| Mär 2026 | 845 (Schätzung) |
Was die Delle von April bis Juli bedeutet
Wer genau hinschaut, sieht einen Rückgang von April bis Juli 2025. Von 676 auf 583 Abrechnungen pro Person. Das ist kein Rückschritt. Es ist die erwartbare Reibung während des Rollouts: Neue Mandate kommen auf die Platform, bevor die Sachbearbeiter den neuen Workflow vollständig verinnerlicht haben.
Konkret bedeutet das: Sachbearbeiter arbeiten vorübergehend in zwei Systemen. Der alte Prozess für die noch nicht migrierten Mandate. Der neue Prozess über project b. für die bereits umgestellten. Diese Doppelbelastung kostet Zeit. Aber sie ist temporär.
Jedes Lohnbüro, das einen Prozesswechsel durchführt, kennt diesen Effekt. Entscheidend ist nicht die Delle. Entscheidend ist die Erholung danach. Ab August steigt die Kurve kontinuierlich. Von November auf Dezember springt der Wert von 664 auf 735. Im Januar 2026 sind es 824. Das ist der Moment, in dem die Platform-Effekte die Anlaufschwierigkeiten nicht nur kompensiert, sondern deutlich übertroffen haben.
“We didn’t expect the numbers to explode overnight. But the direction is right. And we’re only halfway through the rollout.”
LohnDialog Team
Warum Größe den Zeitrahmen verändert, aber nicht das Ergebnis
Ein Lohnbüro mit 150 Abrechnungen pro Monat kann Platform-Effekte innerhalb von Wochen sehen. Bei 16.000+ ist die Rechnung anders. Systeme integrieren, Mandate migrieren, ein Team von 25 Personen schulen: Das dauert Monate. Nicht Tage.
LohnDialog wusste das vor dem Start. Die Entscheidung war nicht: Schnelle Ergebnisse oder gar keine. Die Entscheidung war: Jetzt die Grundlage legen für eine Skalierung, die ohne proportionales Personalwachstum funktioniert.
Zum Vergleich: Paymi, ein deutlich kleineres Büro mit 2.000 Abrechnungen pro Monat, hat seine Produktivität in kürzerer Zeit verdoppelt. 4 FTEs auf 2, 1.000 Abrechnungen pro Person. Beide Fälle zeigen denselben Mechanismus. Nur der Zeitrahmen unterscheidet sich.
Die Frage für Lohnbüros ist nicht, ob Strukturierung der vorbereitenden Prozesse wirkt. Die Frage ist, wie schnell die Effekte bei der eigenen Bürogröße sichtbar werden.
Was LohnDialog für Steuerberater mit Lohnmandaten bedeutet
Die LohnDialog-Zahlen sind besonders relevant für Steuerberater, die vor dem Skalierungsproblem stehen. Die typische Situation: Lohn ist kein Profitcenter, aber Mandanten erwarten den Service. Mehr Mandate aufnehmen geht nur mit mehr Personal. Das Personal ist nicht da.
“Das ist nicht was wo wir glauben dass wir viel Geld verdienen.”
So beschreibt ein Steuerberater den Stellenwert der Lohnabrechnung in seiner Kanzlei. Gleichzeitig bindet Lohn Mandanten langfristig. Wer Lohn abgibt, wechselt selten den Berater. Das macht Lohn zum stillen Kundenbinder, auch wenn die Marge dünn ist.
LohnDialog zeigt, dass sich diese Rechnung ändern lässt. +25 % Effizienz bedeutet: Dieselbe Arbeit in weniger Zeit. Oder mehr Mandate mit derselben Mannschaft. Bei project b.’s Platform-Kosten von rund 4 EUR pro Mitarbeiter und Monat ist die Investition schnell amortisiert, wenn dafür eine halbe Stelle eingespart wird.
“Er will einfach nur dass der Lohn gemacht wird.”
Dieses Zitat eines Steuerberaters über seinen Mandanten beschreibt eine weitere Stärke des Ansatzes: Mandanten müssen sich nicht umstellen. Sie können weiterhin per E-Mail oder über offene Formulare ohne Login Daten liefern. project b. strukturiert die Eingänge im Hintergrund. Die Hürde für Mandanten ist minimal.
Für Kanzleien, die Lohnabrechnung nicht selbst machen wollen, bietet project b. auch eine Outsourcing-Lösung. Steuerberater können ihren Mandanten ein Komplettpaket anbieten, ohne selbst Payroll-Kapazitäten aufbauen zu müssen. Das Netzwerk erfahrener Abrechner übernimmt die operative Arbeit. Auch hier gilt: Alle Daten fließen durch project b., unabhängig davon ob die Kanzlei selbst abrechnet oder den Service auslagert.
Drei Erkenntnisse aus den LohnDialog-Daten
1\. Der Effizienzhebel liegt upstream
Datenerfassung und Validierung vor der Lohn-Engine: Hier steckt die Zeitersparnis. LohnDialogs 150 Stunden pro 1.000 Abrechnungen sind 35 % besser als ein unstrukturiertes Büro. Die Berechnung selbst hat sich nicht beschleunigt. Alles davor schon.
2\. Volumenwachstum funktioniert ohne Personalwachstum
24 % mehr Abrechnungen. Gleiches Team von 24. project b. schafft Kapazität dort, wo sonst nur Neueinstellungen als Hebel zur Verfügung stehen. So funktioniert Lohnabrechnung automatisieren mit RITA.
3\. Bei 50 % Rollout ist das Ergebnis bereits messbar
Das volle Effizienzpotenzial liegt noch vor LohnDialog. Jedes weitere Mandat, das auf die Platform migriert, verstärkt den Gewinn, der in den Daten bereits sichtbar ist.
Wie project b. die vorbereitende Lohnbuchhaltung verändert
project b. ist ein Vorsystem für die Lohnabrechnung. Es übernimmt die vorbereitende Lohnbuchhaltung: Daten sammeln, strukturieren, validieren, freigeben. Alles was passiert, bevor die Lohn-Engine rechnet.
Für das Lohnbüro-Team: - Ein Cockpit statt dutzende Kanäle - Automatische Datenklassifikation durch RITA - Standardisierte Workflows für jeden Mandanten - Transparente Status-Übersicht über alle offenen Punkte
Für die Mandanten: - Daten liefern über Portal, E-Mail oder offene Formulare (ohne Login) - Mitarbeiter-Self-Service für Stammdatenänderungen - Weniger Rückfragen, weil Datenqualität steigt
Für die Integration: - Nahtloser Datenfluss zu DATEV, Sage und SPS - Kein Systemwechsel erforderlich - Digitale Lohnzettelverteilung und DMS-Sync inklusive
project b. ist ISO 27001:2022 zertifiziert und DSGVO-konform. Unterstützt von Lakestar (bekannt durch Spotify, Delivery Hero) und QED Investors (Klarna, Credit Karma).
Häufige Fragen (FAQ)
Wie lange dauert der Rollout bei einem großen Büro?
Das hängt von der Mandantenzahl und der Systemlandschaft ab. Bei LohnDialog mit über 16.000 Abrechnungen und ~50 Mandaten dauerte es rund 6 Monate, bis 50 % der Mandate live waren. Kleinere Büros sind deutlich schneller. Die Platform kann schrittweise eingeführt werden, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.
Gibt es einen Produktivitätseinbruch beim Umstieg?
Ja, ein temporärer Rückgang ist normal. Bei LohnDialog sank die Produktivität von April bis Juli 2025 um rund 14 %, als neue Mandate auf die Platform kamen. Ab August begann die Erholung, ab Dezember lag die Effizienz deutlich über dem Ausgangswert. Der Einbruch ist erwartbar und vorübergehend.
Funktioniert das auch für kleinere Lohnbüros?
Ja. Paymi, ein PSP mit 2.000 Abrechnungen pro Monat, hat seine Produktivität mit project b. verdoppelt und verarbeitet 1.000 Abrechnungen pro Person. Die Effekte treten bei kleineren Büros sogar schneller ein, weil weniger Mandate migriert werden müssen und die Einarbeitungszeit kürzer ist.
Nächster Schritt
Drei Optionen, alle kostenfrei:
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Alle drei Optionen sind kostenfrei. Kein Abo, keine versteckten Haken. Sie müssen heute nichts entscheiden.
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Frequently asked questions
Wie lange dauert der Rollout bei einem großen Büro?
Das hängt von der Mandantenzahl und der Systemlandschaft ab. Bei LohnDialog mit über 16.000 Abrechnungen und ~50 Mandaten dauerte es rund 6 Monate, bis 50 % der Mandate live waren. Kleinere Büros sind deutlich schneller. Die Platform kann schrittweise eingeführt werden, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.